Videokonferenzsysteme → Vergleich

Videokonferenzsystem ist ein Oberbegriff für die Möglichkeit, per Visualisierung mit anderen Personen in Kontakt zu treten. Es gibt verschiedene Arten von Systemen, die dies ermöglichen. Daher ist es üblich, vor dem Kauf einen Videokonferenzsysteme Vergleich zu machen. Unterschieden wird dabei zwischen kompletten Videokonferenzsystemen sowie Software, die an vorhandenen Geräten die Durchführung solcher Konferenzen ermöglicht.



Videokonferenzsysteme im Anwendungsbeispiel des Telekom-Service VideoMeet

Die verschiedenen Videokonferenzsysteme im Anwendungsbeispiel des Telekom-Service VideoMeet – Quelle: voelkel-itk.de

Videokonferenzsysteme Vergleich

→ Die Telepräsenz

Bei der Telepräsenz handelt es sich um ein sogenanntes dediziertes Videokonferenzsystem. Das bedeutet, das System ist in sich abgeschlossen und funktioniert ohne zusätzliche Software. Die Telepräsenz ist vor allem bei großen Unternehmen beliebt, deren Konferenzen eine Vielzahl an Teilnehmern haben. Hier wird eine echte Zusammenkunft simuliert. Das System wird in einen Raum eingebaut und mit Bildschirmen verbunden. Bei der Zusammenschaltung erscheint eine Darstellung die wirkt, als wären alle Teilnehmer in einem Raum. Auf diese Weise ist eine echte Interaktion möglich, die Teilnehmer können sich einander zuwenden und sogar Blickkontakt aufnehmen.

Weiterführende Infos zur Telepräsenz

Weiterführende Infos zur Telepräsenz

→ Die Raumsysteme

Auch die Raumsysteme zählen zu den dedizierten Videokonferenzsystemen. Hier gibt es die Möglichkeit, das System fest zu installieren oder so einzurichten, dass es mobil ist und in andere Räume bewegt werden kann. Diese Lösung wird empfohlen für kleine bis mittelgroße Konferenzen. Der Vorteil im Vergleich zur Telepräsenz sind nicht nur die geringeren Kosten sondern auch die erhöhte Flexibilität, die gerade mobile Geräte zu bieten haben.

Weiterführende Infos zu Raumsystemen

Weiterführende Infos zu Raumsystemen

→ Die Systeme für den Desktop

Zu den Softwarelösungen gehört das Desktopsystem. Hierbei handelt es sich um eine Software, die an einem Arbeitsplatz installiert wird. Das funktioniert über sogenannte PCI-Steckkarten, die angeschlossen werden können. Inzwischen gibt es jedoch auch Lösungen, die auf Basis von USB genutzt werden können. Zur Aufnahme der Kommunikation sind zudem eine Kamera und ein Headset oder eine Mikrofoneinrichtung notwendig. Diese Systeme werden vor allem dann genutzt, wenn bestimmte Mitarbeiter häufig an verschiedenen Telefonkonferenzen teilnehmen. Sie lassen sich einfach installieren und auch die Kosten sind vergleichsweise gering.

→ Programme für mobile Geräte

Zunehmend werden die Mitarbeiter mit Smartphones und Tablets ausgestattet, um auch hier immer erreichbar zu sein. Dieser Trend ist auch an den Videokonferenzsystemen nicht vorbeigegangen. Hier kommt es immer mehr zur Entwicklung von Apps und anderen Programmen, die auf den mobilen Endgeräten installiert werden können. So lässt sich bequem und einfach in wenigen Schritten eine Konferenz zusammenschalten. Abgesehen von den Kosten für das Endgerät handelt es sich bei diesen Lösungen um die kostengünstigsten Varianten.

→ Temporäre Lösungen

Unternehmen, die es nicht für notwendig erachten, sich ein Videokonferenzsystem anzuschaffen, können auch temporäre Lösungen von verschiedenen Anbietern nutzen. Diese funktionieren ähnlich wie Telefonkonferenzen. Hier kommen die gewünschten Teilnehmer über das Web zusammen. Voraussetzungen sind lediglich vorhandene Endgeräte wie eine Kamera und ein Headset. In der Regel erfolgt die Abrechnung solch eines Services nach Minuten. Die Angebote variieren jedoch. Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter lohnt sich durchaus.

→ Die Verbindung der einzelnen Systeme

Da jedes Unternehmen eine andere Lösung bevorzugt, wurde immer wieder nach verschiedenen Möglichkeiten gesucht, um die einzelnen Systeme miteinander zu verbinden. Ursprünglich war hier weitere Hardware notwendig, die zusätzliche Kosten verursachte. Inzwischen wird als Lösung immer mehr die Nutzung des Internets präferiert. Internetbasierte Clients werden zwischengeschaltet, um eine Verbindung der Videokonferenzsysteme herzustellen. Dies funktioniert auf einem sehr hohen Niveau und bei bester Qualität.

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